Umwelttipp für März: Die Sonne, nicht nur Freundin

Nach diesem langen Winter sehnt  man sich nur noch nach Sonne und Wärme. Doch die Sonne ist nicht nur eine Freundin.
Ein  vierjähriges Forschungsprojekt mehrerer Universitäten in Bayern ergab, dass hier die gefährliche Ultraviolett-Strahlung (UV-B ) seit 1968 um 15 %  zugenommen hat. Ursache dafür, dass immer mehr solche Strahlen zur Erde durchdringen ist das Dünnerwerden der schützenden Ozonschicht  auch auf der Nordhalbkugel (bekannt als Ozonloch).
Das Verbot des Ozon zerstörenden Gases FCKW brachte zwar eine gewisse Besserung. Während sich also das Ozonschild langsam schließt (was aber immer noch ca 40 Jahre dauern wird) "öffnet sich ein anderes Fenster". Klimaforscher nehmen an, dass es im Sommer immer weniger schützende Wolken geben wird.
Wir können uns aber auch selbst schützen: durch Kleidung, Schutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor (15) und Beschattung. Natürlich braucht der menschliche Körper schon Sonnenlicht um das wichtige Vitamin D zum Knochenaufbau zu bilden. Wer hier etwas tun will und braun aussehen, sollte eben ab und zu ins Sonnenstudio gehen. Besonders zu achten ist auf Kinder bis 6 Jahre, deren Haut ist noch sehr dünn ist.
 Also Sonne scho, aber mit "Köpfchen" genießen.