Umwelttipp für Juni: "Stille Stromverbraucher"

Große Einsparpotentiale bei der Stromrechnung gibt es im privaten Haushalten und in Büros, denn die "Stillen Stromverbraucher" in Haushalt vergeuden Energie.
Das sind die heimlichen Stromfresser:
Fernseher, Video und Radiorecorder, Stereoanlage, PC, Faxgerät und viele andere Geräte
verbrauchen Strom, auch wenn sie ausgeschaltet sind. Mit diesen Geräten können sich leicht 50 Watt Dauerlast im Haushalt einstellen, was sich auf 65 Euro Stromkosten im Jahr beläuft, ohne dass der Kunde davon einen Nutzen hat.
Stecker ziehen oder Steckerleisten mit Schalter ist die einfachste Lösung, diesen unnützen Stromverbrauch loszuwerden.
Für Faxgeräte gibt es Vorschaltgeräte, die sich nur bei Empfang oder Senden voll einschalten.
Extreme Stromfresser sind Geräte,  bei denen Warmwasser mit Strom erzeugt wird, wie Waschmaschine, Spülmaschine und Elektroboiler. Wer die Waschmaschine und den Geschirrspüler an die Warmwasserleitung anschließt, kann große Teile seiner Stromrechnung einsparen.
Elektroboiler sollten mit einer Zeitschaltuhr oder einer anderen Schaltung ausgerüstet sein, sodass sie nur dann arbeiten, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.
Man kann auch Stromsparen durch den Neukauf stromsparender Geräte:
Noch immer sind große Haushaltsgeräte (wie z.B. Kühlschränke) am Markt, die sich um mehrere hundert Prozent im Stromverbrauch unterscheiden obwohl, sie alle das Gleiche leisten. Man muss beim Neukauf solcher Geräte, die ja für minderstens 15 Jahre dienen sollen, daher genau den Stromverbrauch beachten. Das macht mehrere hundert Euro aus!
Auskunft gibt die Liste stromsparender Haushaltsgeräte.
Der Bund Naturschutz hält Informationsblätter bereit, wie ein Drei-Personenhaushalt seinen Stromverbrauch von 4.000 auf 1.000 kWh reduzieren kann.
Und das ohne Komfortverlust!
Ihr Bund Naturschutz Erding