Naturdenkmal Lindenallee soll erhalten werden

Petitionsübergabe:

v.l.: Bernhard Fries, BN-Ortsgruppe Taufkirchen, Kreisvorsitzende Gabriele Betzmeir, MdL Christian Mager, Vorsitzender des Umweltausschusses, MdL Rosi Steinberger, Umweltausschuss.

27.09.2017

1250 Unterschriften unter seiner Petition übergab der BUND Naturschutz (BN) Erding am Mittwoch im bayerischen Landtag. „Das Interesse an unserer Petition und am Erhalt der über 100-jährigen und einzigartigen Lindenallee war sehr groß und emotional,“ freute sich Kreisvorsitzende Gabriele Betzmeir.

MdL Christian Magerl, Vorsitzender des Umweltausschusses und die Abgeordnete Rosi Steinberger nahmen die Petition verständnisvoll entgegen: „Wir werden die Eingabe sicher sehr sorgfältig prüfen“.

In den letzten Jahren wurden zunehmend Bäume der ursprünglich 300 Linden gefällt, weil es angeblich Probleme mit der Verkehrssicherheit gegeben hätte.

„Vielen Leuten blutete bei den Maßnahmen das Herz. Sie konnten nicht verstehen, warum keine Bäume nachgepflanzt wurden und warum die bestehenden Bäume nicht besser geschützt wurden“, berichtete Bernhard Fries von der sehr engagierten BNOrtsgruppe Taufkirchen/V.. Bei einem Naturdenkmal ist der Erhalt eigentlich eine staatliche Pflichtaufgabe.

Von den Bürgern kam die Idee, sich an den Bayerischen Landtag zu wenden. Daraufhin hat der Bund Naturschutz eine Petition formuliert und öffentlich um Zustimmung gebeten.

Kreis-Geschäftsführer Manfred Drobny freute sich, dass auch Landrat Martin Bayerstorfer die Lindenallee erhalten will. Und er kann ihm die Sorgen nehmen: Denn bei bestehenden Alleen und schon gar bei einem Naturdenkmal kann laut der Richtlinie selbstverständlich auf den Grenzabstand verzichtet werden. Und möglichen Pilzgefahren kann leicht begegnet werden, wenn man ein paar Meter vom alten Stock abrückt. Bayerstorfer bedauerte in einem Leserbrief, dass der Grenzabstand bei Nachpflanzungen leider nicht eingehalten werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Betzmeir

Kreisvorsitzende Bund Naturschutz Erding