BUND Naturschutz und das Aktionsbündnis „aufgeMUCkt“starten Massenpetition

Klimaschutz statt gekauftem Wachstum – keine weiteren Subventionen für mehr Flugbewegungen am Flughafen München

05.06.2019

Klimaschutz statt gekauftem Wachstum – keine weiteren Subventionen für mehr Flugbewegungen am Flughafen München

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Die Flughafen München GmbH (FMG) hat unter verschiedenen Bezeichnungen seit 1994 nachweislich mindestens 384 Mio. Euro an Subventionen an Fluggesellschaften bezahlt.

Von 1994 bis Ende 2008 wurdenzur Förderung des Langstreckenverkehrs (Long haul support) 89 Mio. € als Kerosinzuschuss an die Fluggesellschaften bezahlt. Seit 2005 läuft ein Förderprogramm, in dessen Rahmen
viele Fluggesellschaften in den Genuss einer reichlichen Subventionierung kamen. Bis Ende 2018 wurden 295 Mio. € Förderung ausgezahlt. Ziel war und ist die Förderung des Luftverkehrswachstums am Flughafen München.

„Fliegen ist die klimaschädlichste Form der Fortbewegung.

Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss die Subventionierung von Flugverkehr und die Extra-Subventionierung am Flughafen München schleunigst beenden“ fordert Dr. Christine Margraf, stellv. Landesbeauftragte des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) und Dr. Christain Magerl, Sprecher von aufgeMUCkt, unisono. „Mit dem Koalitionsvertrag ist die bayerische Staatsregierung weit davon entfernt, die nötigen und bei der Pariser Klimakonferenz beschlossenen Klimaziele zu erreichen.“

Deshalb starten das Aktionsbündnis „AufgeMUCkt“ und der BN eine Massenpetition an den Bayerischen Landtag mit dem Ziel, der sofortigen Einstellung des Förderprogramms der Flughafen München (GmbH) für Flugverbindungen.

Bitte unterstützen, weitersagen und Listen an den BN zurück. - Danke für Ihre / Eure Unterstützung! 
Unterschriften bitte zurück an den BN oder Dr. Christian Magerl.

Zum Weiterlesen:
AufgeMUCkt http://keine-startbahn3.de