Brennpunkte vor Ort

B15 neu - nirgendwo!

Eine neue Bürgerinitiative zum Schutz vor einer B 15 neu ist gegründet.
Der BUND Naturschutz Erding ist dabei.

Hier finden Sie die BI: http://www.b15neu-nirgendwo.de/

3. Start und Landebahn am Flughafen München: Bundesverwaltungsgericht lehnt Beschwerde des BN ab.

Mehr Informationen hier:www.freising.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/freising/Flughafen/PM_FA_17_15_BVerwG_BN_3SLB.pdf

Mehrheit der Bayern ist gegen dritte Startbahn

23.07.2015 ‐ Klarer Fall: Die Bayern wollen keine dritte Startbahn. Laut einer heute veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Fernsehsenders SAT1-Bayern sprechen sich im Freistaat 52 Prozent der Befragten gegen und nur 34 Prozent für die dritte Startbahn aus. Betrachtet man den Großraum München ist das Ergebnis noch deutlicher: 63% dagegen, 23% dafür.

Mehr dazu: http://www.dritte-startbahn-stoppen.de/so-hilft-der-bn/der-bn-infoblog/artikel/mehrheit-der-bayern-ist-gegen-dritte-startbahn.html

Der Bund Naturschutz lehnt den Bau der B15 neu ab!

Gleich hinter der Grenze, in Oberösterreich, ist man im Stammland jenes Heiligen, der von vielen Scheinheiligen gerade wieder einmal besonders heftig angerufen wird:

O Heiliger Sankt Florian,

Rühr unsere Heimat bloß nicht an,

Bei den Andern bau die Autobahn!

Seit im Dezember 2014 der bayerische Innenminister plötzlich die B 15neu nicht mehr durchs Mühldorfer, sondern durchs Erdinger Land führen will, sind die Florianspolitiker diesseits und jenseits der Landkreisgrenze kaum mehr zu bändigen. Ein Verbrechen sei es, ausgerechnet durch unsere einmalige Landschaft eine Autobahn zu bauen. Die Zerstörung, der Artenschutz, die Zerschneidung der bäuerlichen Kulturlandschaft – dies dürfe keinesfalls im Landkreis Erding stattfinden. So etwas gehöre in den Landkreis Mühldorf! Dort würde es auch Aufschwung und Wirtschaftswachstum bringen, einen Segen für alle.


Und die Mühldorfer? Ja, in ihrer wertvollen Landschaft dürfe es doch keine Autobahn geben. Ein Verbrechen wäre das. Zerschneidung, Artenschutz, altbayerische Kulturlandschaft. Nein, nein – so etwas gehöre ganz klar in den Landkreis Erding...

Es ist schlicht und einfach widerlich, wie hier eine Trassenplanung von den „verantwortlichen“ Politikern hin und hergeschoben wird. Und besonders unanständig ist, dass dies auch noch von zwei CSU-Ministerinnen, nämlich der Erdinger Umweltministerin Scharf und dem Mühldorfer Staatskanzleiminister Huber befeuert wird.

Aber verlassen wir die erbärmliche Trassenschieberei und wenden uns den Fakten zu. Denn im Gegensatz zu diesen Ministern versteht der Bund Naturschutz etwas von Verkehrspolitik. Und die muss natürlich erst einmal nach den Ursprüngen schauen: Dabei zeigt sich, dass bereits für den Bau der B 15neu von Regensburg nach Landshut kein Bedarf vorgelegen hatte. Denn außerhalb dieser Städte lag der Verkehr* lediglich zwischen 5000 bis 10.000 Kfz/Tag (Kfz = PKW und LKW). Der durchschnittliche Verkehr auf deutschen Bundesstraßen liegt jedoch bei 9900 Kfz/Tag. Den Planern war es in Wirklichkeit auch gar nicht um irgendeine Entlastung bestehender Straßen gegangen. Es sollte vielmehr eine weitere Nord-Süd-Verbindung über Landshut und Rosenheim geben. Diese sollte hauptsächlich den Verkehr Richtung Brenner aufnehmen.


Aber selbst dafür scheint kein dramatischer Bedarf vorzuliegen. Denn da die B15neu von Norden her mittlerweile als vierspurige Autobahn bis auf neun Kilometer an Landshut (A 92) herangerückt ist, müsste der „Schleichverkehr“ Richtung Rosenheim attraktiver werden. Doch in Soyen (einzige Dauerzählstelle zwischen Haag und Rosenheim) liegt der Verkehr, wie in den letzten zehn Jahren, konstant bei 9-10.000 KfZ/Tag. Offensichtlich ist der Verkehr eben zum allergrößten Teil auf den Großraum München, bzw. zum Flughafen hin, ausgerichtet. Diese Ziele erreicht er ab Landshut über die A 92 und ggf. über die Flughafentangenete Ost (FTO).

Der Bund Naturschutz hat deshalb mit allen betroffenen Kreisgruppen und dem Landesvorstand eine einheitliche Position aufgebaut: Es darf keinen Weiterbau in Landshut, über die A 92 hinaus, Richtung Süden geben! Denn nicht einmal den verkehrsgeplagten Landshutern selbst würde eine B 15neu weit im Osten ihrer Stadt nützen. Sie brauchen vielmehr eine zusätzliche Isarquerung innerhalb der Stadt, für die seit langem schon eine Trasse freigehalten wird. Da sie den innerstädtischen Verkehr deutlich reduzieren wird, stimmt auch der BN dieser Brücke zu.

Abgelehnt wird übrigens nicht nur die B 15neu, sondern jede Form von Ausbau/Ertüchtigung/Ortsumfahrungen für Taufkirchen, Dorfen und St. Wolfgang. Denn auch hier sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Zwischen diesen Orten liegt der Gesamtverkehr ebenfalls deutlich unter 10.000 Kfz/Tag, also wieder unter dem Durchschnitt der deutschen Bundesstraßen. Und davon ist ja wiederum der überörtliche, also verlagerbare Verkehr, nur ein gewisser Teil. 3000-4000 Kfz rechtfertigen jedoch keine Umfahrungen. die nicht nur viel Geld, sondern – beispielsweise in Dorfen – auch das Isental endgültig zerstören würden.


Mitte März kam übrigens noch die Nachricht, dass die bisher eingleisige Bahnstrecke Rosenheim – Mühldorf – Landshut ausgebaut und elektrifiziert werden solle. „Guten Morgen“, können wir da nur sagen, „Güter gehören auf die Bahn“. Seit Jahrzehnten fordern wir das und mussten doch fast immer sehen, wie CSU und SPD am Sonntag die Schiene priesen, am Werktag aber der Straße den Vorrang einräumten. Zwischen Rosenheim und Landshut kann dieser Kampf nun exemplarisch ausgetragen werden. Für uns BN-Leute gilt dabei: Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben. Und deshalb muss das knappe Geld in die vergleichsweise umweltfreundliche Schienenlösung fließen. Eine B 15neu, in welcher Form auch immer, können uns wollen wir uns ökologisch und ökonomisch nicht mehr leisten.

Heiner Müller-Ermann

* Alle Zahlen stammen von offiziellen Zählungen des Bayerischen Innenministeriums.

Link auf die Straßenverkehrsseite des Landesverbands: http://www.bund-naturschutz.de/themen/verkehr/strasse.html

 

 

 

 

 

 

 

 

Stellungnahme des BN zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie

EG-Wasserrahmenrichtlinie
Anhörung der Öffentlichkeit zu den Entwürfen der Bewirtschaftungspläne
2016 - 2021 sowie Maßnahmenprogramme 2016 – 2021 und den zugehörigen
Umweltberichten zur Umsetzung der Wasserrahmen-Richtlinie

Hier: Stellungnahme des BUND Naturschutz, Kreisgruppe Erding


Sehr geehrte Damen und Herren,


im Rahmen der o.g. Anhörung nehmen wir wie folgt Stellung:
Wir haben uns mit Stellungnahme vom 15.8.14 bereits im Rahmen der vorgezogenen
Anhörung der Öffentlichkeit beteiligt und Vorschläge für Maßnahmen für die Gewässer
im Landkreis Freising eingebracht.

Von den von uns im August 2014 genannten Maßnahmen-Vorschlägen wurden einige
berücksichtigt und finden sich in den Maßnahmenprogrammen wieder.
Andere wurden jedoch nicht berücksichtig.
Wir führen im folgenden nur die Maßnahmen auf (teils ergänzt), die nicht berücksichtigt
wurden, die aus unserer Sicht jedoch zwingend zur Erreichung der Ziele der WRRL nötig
sind.
Monitoring
Die Auswahl der Messstellen für das Monitoring ist völlig unzureichend, da sich die
Bedingungen entlang des FWK vielfach stark ändern bzw. Nebengewässer einen völlig
anderen Charakter / Zustand haben.
Die Lage der Monitoring-Messstellen orientieren sich vielfach nicht an der durchschnittlichen
Qualität bzw. Zustand sondern oftmals an den qualitativ besten Stellen (Z.B. Gfällach) oder
berücksichtigen nicht den unterschiedlichen Charakter / Zustand bei zusammengefassten
Gewässern wie z.B. Goldach bis Einmündung Nudelgraben; Seebach; Nudelgraben;
Pförreraugraben; Schwaigbach.
So entsteht ein unzutreffendes Bild der Gewässerzustände, dessen Fehler mit dem
beabsichtigten Monitoring fortgeschrieben wird..
Grundwasserabhängige Landökosysteme (gwaLÖS):


Die Abgrenzung der gwaLÖS ist unvollständig.
Zudem sind keinerlei Daten zur Zustandserfassung und Bewertung der einzelnen gwaLÖS in
den Unterlagen enthalten.
Weiterhin sind keinerlei Maßnahmen für die gwaLÖS enthalten.
Die gwaLÖS im Landkreis Freising sind zu einem großen Teil dem GWK G099 zugeordnet.
Die Niedermoore sind durch bestehende Grundwasserabsenkungen beeinträchtigt und weiter
gefährdet, speziell im Erdinger Moos würde die Realisierung der genehmigten 3. Start- und
Landebahn am Flughafen München eine massive weitere Verschlechterung des
Grundwasserkörpers und der hier liegenden gwaLÖS bedeuten. Die Auwälder der Isar sind
durch weitere Fluss-Eintiefung und Verhinderung der natürlichen Grundwasserschwankungen
und Überflutungen durch bestehende, teils verstärkte, Ausdeichungen beeinträchtigt.
Wir fordern hier entsprechende Darstellungen und Maßnahmen auch für die gwaLÖS.
Grundwasserkörper:
1_G099: hier gelten die Ausführungen zu den gwaLÖS entsprechend, s.o.
Maßnahmenvorschläge für die einzelnen Gewässer:
1. Fehlende Verortung und Quantifizierung der Maßnahmen
Wir kritisieren grundsätzlich, dass die einzelnen Maßnahmen-Typen jeweils für den gesamten
Gewässerkörper aufgeführt sind und keine lokale Verortung haben. Auch ist nicht
ersichtlich, in welchem Umfang (auf welcher Fläche, wo genau) die Maßnahmen geplant sind.
Dies erschwert eine Bewertung und eine Beurteilung, ob die Maßnahmen ausreichend sind
2. Ergänzende Maßnahmenvorschläge sehen wir ergänzend als nötig an:
F 464 Gewässer: Langenbach
Maßnahmenv. / Bemerkung

Die vorgeschlagene Maßnahme 73.1 (Gehölzsaum entwickeln) steht im Widerspruch zu den
Anforderungen des Wiesenbrütergebietes.
Die Zustandsbewertung deutet ebenso wie die Ortskenntnis auf eine starke Belastung des
Langenbaches durch landwirtschaftliche Tätigkeit hin.
Entsprechend fehlen konkrete Maßnahmen zur Reduzierung dieser Belastungen.
31 Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch Drainagen
Maßnahmen zur Reduzierung von Stoffeinträgen aus Dränagen u.a.
Änderung der Bewirtschaftung drainierter Flächen bzw. techn. Maßnahmen am
Drainagesystem (Controlled Drainage, spezielle Rohrmaterialien, Drainteiche, technische
Filteranlagen usw.).
Eine Zielerreichung aller Parameter (außer Hg) ist durchaus möglich.

F 418 Gewässer: Gfällach und Altach
Maßnahmenv. / Bemerkung

Die Gewässerleiden massiv unter dem absinkenden Grundwasser der letzten Jahre.
Entsprechend sind Maßnahmen in diesem Bereich nötig.
Besonderes Augenmerk ist dabei auf Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet „Gfällach“ zu legen,
das gutachterlich nachweisbar dadurch eine erhebliche Verschlechterung erfuhr und weiter
erfährt.
59 Maßnahmen zur Grundwasseranreicherung – Diese zweifelsohne wirksame und an einigen
Gewässern dringend notwendige Maßnahme ist offenbar entfallen; sie muss aber weiterhin
möglich sein. Für F418 ist es fast Voraussetzung für die Erreichung eines guten Zustandes.
zum Ausgleich GW- entnahmebedingter mengenmäßiger Defizite Maßnahmen zur
Grundwasseranreicherung zum Ausgleich entnahmebedingter mengenmäßiger Defizite des
GWK, z.B. durch zusätzliche Wasserzufuhr und Versickerung
65.3 Maßnahmen zur Förderung des natürlichen Wasserrückhalts
Maßnahmen zum natürlichen Wasserrückhalt, z.B. durch Bereitstellung von
Überflutungsräumen durch Rückverlegung von Deichen, Wiedervernässung von
Feuchtgebieten, Moorschutzprojekte, Wiederaufforstung im EZG
28 Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch Anlage von
Gewässerschutzstreifen
Anlage, Erweiterung sowie ggf. Extensivierung linienhafter Gewässerrandstreifen bzw.
Schutzstreifen insbesondere zur Reduzierung der Phosphoreinträge und Feinsedimenteinträge
in Fließgewässer
Hinweis: primäre Wirkung ist Reduzierung von Stoffeinträgen
93 Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung
Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den
Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben,
Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes
F491 Gewässer: Große Vils von Taufkirchen bis Oberbabing
und
F490 Große Vils bis Taufkirchen
Maßnahmenv. / Bemerkung

Es fehlen Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen aus der Landwirtschaft, die bei der
Vils besonders eklatant sind.
31 Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch Drainagen
Maßnahmen zur Reduzierung von Stoffeinträgen aus Dränagen u.a.
Änderung der Bewirtschaftung drainierter Flächen bzw. techn.
Maßnahmen am Drainagesystem (Controlled Drainage, spezielle
Rohrmaterialien, Drainteiche, technische Filteranlagen usw.)
F 417 Gewässer: Dorfen vom Speichersee bis Gaden
Maßnahmenv. / Bemerkung

59 Maßnahmen zur Grundwasseranreicherung

zum Ausgleich GW- entnahmebedingter mengenmäßiger Defizite Maßnahmen zur
Grundwasseranreicherung zum Ausgleich entnahmebedingter mengenmäßiger Defizite des
GWK, z.B. durch zusätzliche Wasserzufuhr und Versickerung – die Maßnahme muss
weiterhin möglich sein (vgl. F 418).
65.3 Maßnahmen zur Förderung des natürlichen Wasserrückhalts
Maßnahmen zum natürlichen Wasserrückhalt, z.B. durch Bereitstellung von
Überflutungsräumen durch Rückverlegung von Deichen, Wiedervernässung von
Feuchtgebieten, Moorschutzprojekte, Wiederaufforstung im EZG
93 Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen infolge Landentwässerung
Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen durch Landentwässerung umfassen z.B. den
Verschluss und/oder Rückbau von Drainagen sowie Abschottung von Gräben,
Laufverlängerungen zur Verbesserung des Wasserrückhaltes
F 423 Gewässer: Sempt von Ottenhofen bis Mündung in den Mittleren Isar
Kanal, Eittinger Fehlbach (Saubach); Kleine Sempt
Maßnahmenv. / Bemerkung

Reduzierung der Verschlammung durch geeignete Maßnahmen in der Landnutzung.
Entschlammung nur nach vorheriger Risikoabschätzung und erst nach Beseitigung der
Eintragsquellen.
F 426 Gewässer: Strogen mit Hammerbach und Hochbach
Maßnahmenv. / Bemerkung

Eine Zielerreichung aller Parameter (außer Hg) ist durchaus möglich.
31 Maßnahmen zur Reduzierung der Nährstoffeinträge durch Drainagen
Maßnahmen zur Reduzierung von Stoffeinträgen aus Dränagen u.a.
Änderung der Bewirtschaftung drainierter Flächen bzw. techn. Maßnahmen am
Drainagesystem (Controlled Drainage, spezielle Rohrmaterialien, Drainteiche, technische
Filteranlagen usw.).
Die vorgeschlagene Maßnahme 85.3 (Entschlammen) ist allenfalls punktuell nachvollziehbar
und macht ohne vorherige Beseitigung der Ursachen (Ackernutzung im Niedermoor, hohe
Sedimentfrachten) keinen Sinn. Sie bedarf zudem einer sorgfältigen Prüfung ob dadurch nicht
Belastungen stromab entstehen und unter besonderer Berücksichtigung der Erhaltungsziele
und Arten des FFH-Gebietes.
74 Maßnahmen zur Auenentwicklung und zur Verbesserung von Habitaten
Maßnahmen zur Auenentwicklung und zur Verbesserung von Habitaten in der Aue, z.B.
Reaktivierung der Primäraue (u.a. durch Wiederherstellung einer natürlichen Sohllage) ,
eigendynamische Entwicklung einer Sekundäraue, Anlage einer Sekundäraue (u.a. durch
Absenkung von Flussufern), Entwicklung und Erhalt von Altstrukturen bzw. Altwassern in
der Aue, Extensivierung der Auennutzung oder Freihalten der Auen von Bebauung und
Infrastrukturmaßnahmen.

Manfred Drobny
Geschäftsführer
KG Freising und Erding

 

 

 

 

 

BN Standpunkt zum Thema B15 neu

Beschluss des bayerischen Ministerrates vom 3. Februar 2015:

  • Die B15 neu wird als Ost-Süd-Umgehung von Landshut fortgeführt. Die Anbindung der Umgehung erfolgt an die B299 und von dort zweispurig an die B15 alt.

  • Zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Verkehrserschließung zwischen Landshut und der B12/A94 werden gleichwertig und ergebnisoffen sowohl der Ausbau der B15 alt mit Ortsumgehungen als auch die raumgeordnete Trasse B15 neu angemeldet.

Der BN setzt sich weiter dafür ein, dass die B 15 neu an der A 92 bei Landshut/Essenbach endet.

Die Ost-Süd-Umgehung zur B 299 und B 15 wird strikt abgelehnt. Diese wäre mit sehr hohen Kosten verbunden (Tunnel durch Isarhang) und würde für den innerstädtischen Verkehr von Landshut keine merkbare Entlastung bringen. Hier wäre auch aus der Sicht des BN die schon länger geplante Osttangente bei der Fachhochschule Schönbrunn über eine neue Isarbrücke denkbar.

 

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