Dorfen

Möchten Sie in Zukunft über Veranstaltungen des BUND Naturschutz Dorfen informiert werden? Schreiben Sie einfach eine Nachricht an dorfen@bund-naturschutz.de und lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen.

Dorfen wächst beständig und stellt sich gerade mit der neugebauten A94 immer neuen Herausforderungen. Die Ortsgruppe Dorfen (gegründet 1982) macht sich stark für den Umwelt- und Naturschutz und möchte dazu beitragen, dass die Gemeinde zukunftsfähig wächst.
Die „Schätze vor Ort“ möchte die Ortsgruppe bewahren. Und davon gibt es im Gemeindegebiet viele, so etwa das Dorfener Moos, ein großes Wiesenbrütergebiet. Und natürlich die Isen, die zum Teil noch unverbaut und mäandernd durch Dorfen fließt und von Gehölzsäumen begleitet wird.
Wir nehmen gerade neuen Schwung also Ortsgruppe und freuen uns über jeden, der mitreden oder sogar mithelfen will oder auch einfach ein Anliegen oder eine Idee für eine Veranstaltung hat.

Kleiner Rückblick auf Veranstaltungen...

Erster Naturkundlicher Spaziergang

Bild: Rott
Bild: Rott

Am 19. Mai lud der BUND Naturschutz Dorfen zum ersten Naturkundlichen Spaziergang ein. Der Weg führte entlang der Isen, vorbei an der Mehlmühle und am Isenflutkanal zurück. Referenten haben die Gruppe begleitet und kurze Vorträge gehalten.
Unter dem Motto „Schätze vor Ort“ spazierte die Gruppe unter der Leitung von Rita Rott direkt vom Dorfener Stadtzentrum aus entlang bunter Blühwiesen durch das Wiesenbrütergebiet. Der leidenschaftliche Imker Josef Hanslmaier hatte auf dem Weg einen Ableger seiner Bienenvölker abgestellt und zeigte seine Bienen hautnah. Rita Rott informierte über die schwierige Situation der Amphibien in Dorfen und das landkreisüberspannende Schutzprojekt „Allen Unkenrufen zum Trotz“. Die Kräuterexpertin Lisa Oberpriller hatte während des Spaziergangs einen bunten Strauß an Pflanzen gesammelt und erzählte abschließend, wie sie heilen und was essbar ist.
Zu guter Letzt bekam die Gruppe eine Showeinlage: Ein Kiebitz – ein inzwischen sehr seltener Bodenbrüter – zeigte seinen typischen Gauklerflug durch die Lüfte und kehrte sich dann wieder zu seinem Nest zurück.