Ja, mir san mit'm Radl da

Wie kann der Fahrradverkehr in Dorfen verbessert werden? Informations- und Diskussionsabend der Dorfener Grünen mit Dr. Michael Stanglmaier, ADFC Bayern

Datum
23.07.2019 20:00 - 22:00

Ort
Jakobmayersaal (Dorfen, Unterer Markt 34)

Photo: Ermann

Dänemark kann es, Holland kann es – und wie schaut's in Dorfen aus?

Während andernorts die Infrastruktur für den Radverkehr gut oder sogar sehr gut ausgebaut ist, wird das Fahrrad in unserer ländlichen Region kaum als ernstzunehmendes Verkehrsmittel betrachtet. In dem Maße, in dem die Diskussion um den Klimaschutz an Fahrt aufnimmt, ist allerdings im ganzen Land die Bereitschaft zu spüren, den Fahrradverkehr stärker zu fördern. Denn schließlich muss der Verkehrssektor seinen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. So soll beispielsweise die Straßenverkehrsordnung in einigen Punkten zugunsten des Radverkehrs abgeändert werden.

 

Mit der wachsenden Verbreitung von Pedelecs, Fahrrad-Anhängern und Lastenfahrrädern hat sich der Radverkehr in den letzten Jahren sichtbar gewandelt. Die Infrastruktur muss entsprechend mitwachsen, damit auch die schnelleren und größeren Zweiräder ungehindert vorankommen können.

 

Als ausgewiesenen Experten für alle Belange des Radverkehrs haben wir Michael Stanglmaier als Referenten eingeladen. In seinem Vortrag wird er die geeigneten Instrumente vorstellen, mit denen der Radverkehr sinnvoll gefördert werden kann. Als stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC ist er Radl-Fachmann schlechthin, und als langjähriger Kommunalpolitiker und 3. Bürgermeister von Moosburg kennt er speziell auch die Verhältnisse in kleineren Städten.

 

Hanna Ermann und andere Dorfener Grüne zeigen anschließend konkrete Beispiele auf, wo im Dorfener Stadtgebiet Problempunkte für den Radverkehr sind und wie sie entschärft werden könnten. Da im kommenden Jahr die Isenbrücke der B15 erneuert wird, bleibt die Ortsdurchfahrt auf der Bundesstraße monatelang gesperrt. Umso größer ist der Handlungsdruck, möglichst viele Autofahrer*innen zum Umsteigen aufs Rad zu bewegen und ihnen die Vorteile dieses lärm- und abgasfreien, platzsparenden und obendrein gesundheitsfördernden Verkehrsmittels schmackhaft zu machen.

 

Das Publikum ist eingeladen, persönliche Anliegen und Vorschläge in die Diskussion einzubringen.