Art des Monats - März
Der Winter 2025/2026 scheint lang und kalt gewesen zu sein. Aber irgendwann kommt der Frühling. Sobald die Temperaturen tagsüber auf 15°C klettern, kommen sie aus ihren Winterquartieren und begeben sich auf ihre Wanderung: Erdkröten und verschiedene Grünfrösche.
Erdkröten sind unscheinbare, nachtaktive Tiere, die gut getarnt am Boden in Wäldern und unter Büschen leben. Man sieht sie nur, wenn sie auf ihrer jährlichen Wanderung zu den Laichgewässern Straßen und Wege überqueren müssen. Oft haben die Weibchen bereits ein Männchen auf dem Rücken sitzen, das die Eier befruchten will, die in langen Schnüren in das Gewässer abgegeben werden. Der Laich und die Kaulquappen sind eine wichtige Nahrung für andere Gewässerbewohner. Selbst ernähren sie sich von Zoo- und Phytoplankton aber auch von Abgestorbenem und sind dadurch Teil der Gesundheitspolizei des Gewässers. Wenn sie nach 2-3 Monaten als Kröten das Wasser verlassen, werden mit zunehmender Größe auch die Beutetiere größer. Bis zu ausgewachsenen Nacktschnecken wird alles vertilgt, was auf dem Boden so kreucht und fleucht. Als Winterquartier dienen Laub- und Holzhaufen, morsches Holz auf dem Boden oder einfach lockerer Boden, in den sie sich eingraben können. Sommer- und Winterquartiere können mehrere km vom Laichgewässer entfernt liegen.
Terminhinweis: Am Sonntag, 28. März führt Projektbetreuerin Violetta Just durch unser Naturschutzgebiet Gfällach bei Moosinning.









