Kreisvorstand

Gabriele Betzmeir
Kreisvorsitzende
Wolfram Honsberg
stellvertretender Kreisvorsitzender
Robert Buckenmeier
Schatzmeister
Sascha Alexander
Beisitzer
Diethelm Henrici
Beisitzer
Rita Rott
Delegierte
Wolfgang Fritz
Delegierter
Monika Wenger
Ersatzdelegierte
Norbert Hufschmid-Steinmetz
Ersatzdelegierter
Sabine Lanzner
Mitarbeiterin der Geschäftsstelle
Manfred Drobny
Geschäftsführer
Dietmar Enderlein
Schriftführer, Webmaster, Aktivenbetreuer

Neue Vorstandschaft 2019

Bild: Drobny

Nach der Jahreshauptversammlung am 10. April 2019

 

 

Informationsbroschüren der Kreisgruppe


Lebendiges Totholz

Kopfhornschröter (Sinodendron cylindricum)
 

Seltene Insekten im Biotop Eichenkofen: Bereits 2007 wurde auf dem Ökokonto-Grundstück der Stadt Erding ein Biotop für stehendes Totholz geschaffen. Es ging damals darum, eine neue Heimat für bedrohte, seltene Insektenarten zu schaffen, deren Lebensräume immer weiter verschwinden.

Der bekannte Insektenkundler, Naturfotograf und außerdem Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Freising, Wolfgang Willner, berichtete über die Ergebnisse seines Monitorings im Totholzbiotop Eichenkofen.
Die Untersuchung der Artenvielfalt in diesem Ausgleichsbiotop der Stadt Erding förderte interessante Ergebnisse zutage. So wurden unter anderem verschiedene Laufkäfer-, Wildbienen- und Wespenarten sowie seltene Vertreter der Familie der Hirschkäfer gefunden.
Wolfgang Willner zeigte anhand faszinierender Bilder, welche Insektenarten sich dort niedergelassen haben und sich in den letzten Jahren entwickeln konnten.
Bereits 2007 wurde auf dem Ökokonto-Grundstück der Stadt Erding in Eichenkofen ein Biotop für stehendes Totholz geschaffen. Die Idee zur Umgestaltung des Grundstückes in die „Landschaftsinstallation - Welle und Mäander“ stammte vom BN-Mitglied und Holzbildhauer Wolfgang Fritz.
Es ging damals darum, eine neue Heimat für bedrohte, seltene Insektenarten zu schaffen, deren Lebensräume immer weiter verschwinden. Auch auf die Bedeutung dieses Lebensraumes sollte hingewiesen werden. „Totholz“ gehört zu den am meisten gefährdeten Lebensräumen in Mitteleuropa, weil der Anteil absterbender und zerfallener Bäume in unseren Wirtschaftswäldern immer mehr zurückgeht. Viele Tiere und Pflanzen, die auf Totholz angewiesen sind, stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Beispielsweise sind 60 % der heimischen Totholzkäferarten gefährdet.
Seit der Installation 2007 hat sich dieses Biotop durch den natürlichen Abbauprozess des Holzes stark verändert, einige der Stämme sind umgestürzt. Nun war es an der Zeit, ein Monitoring zu starten, für das Willner von der Kreisgruppe Erding beauftragt wurde. Es sollte überprüft werden ob sich die bereits damals anwesenden Totholz bewohnenden Insekten weiter entwickeln konnten und ob sich neue Arten angesiedelt haben.


Exkursion in die Isarauen

Geschäftsführer Manfred Drobny erklärte den Exkursionsteilnehmern u.a. die Unterschiede zwischen Hartholz- und Weichholzaue, die Erfolge der Flußrenaturierung in der Nähe der Isarbrücke bei Gaden und die Merkmale  auentypischen Bäume wie Ulmen und Erlen.
So mancher Frühlingsbote konnte bestimmt werden wie Knoblauchrauke, Scharbockskraut und Schuppenwurz.

Schuppenwurz